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Aktuell

Liebe Besucher,

Lucullus würde weinen

Bis in die heilige Zeit verbindet man eine “feine Zunge” mit Lucius Lcinius  Lucullus. Jenem römischen Feldherren und Senator, der es bereits vor Christi Geburt verstand, im Kreise Gleichgesinnter, dem feinen Essen und Trinken zu huldigen.  Bei guten Mahlzeiten erfuhr man Neuigkeiten, konnte Pläne schmieden und sich gelassen austauschen. Sicherlich kämen ihm heute die Tränen, würde er sehen, nicht nur was auf den Tisch kommt, sondern auch welchen Stellenwert die Nahrungsaufnahme quer durch die Gesellschaft hat.

Essen darf nicht viel kosten, muss schnell gehen und soll auch noch schmecken. Der optimale Partner hierfür ist die Lebensmittelindustrie. Zum Kochen benötigt man nur noch drei Dinge: Schere, Schneebesen und Mikrowelle. Tisch decken ist einfacher geworden. Nach dem Öffnen der Packung reicht eine Gabel, die Servietten kommen von der Küchenrolle und alle Beteiligten am Tisch nuckeln das isotonische, mit Vitaminen  beladene Getränk , aus der wieder verwendbaren Plastikflasche. Alle Familienmitglieder nutzen unterm Tisch die Zeit, um sich gegenseitig via Handy über Neuigkeiten zu unterrichten.

Als altmodisch gilt derjenige, der z.B. Bratwurst mit Franken verbindet, der Leberkäs und Weißwurst mit München verbindet und gar die Scholle in Norddeutschland sucht. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wenn es endlich Industrie und Werbung geschafft haben, dem Verbraucher glaubhaft einen ” Holländischen Bergkäse”, den “Schweizer Matjes” oder gar einen “Grönländer Eiswein” zu verkaufen.

 

Kochen macht Spaß und entspannt

Viele, große Zeitgenossen haben dies schon  genutzt um Alltagsprobleme zu vergessen und sich am Herd kreativ zu entspannen. Die Liste reicht von Ronald Amundsen,Ludwig van Beethoven, über Sir Winston Churchill bis Ferdinand Graf Zeppelin, um nur einige zu nennen.

Ich selber versuche das schon seit vielen Jahren , als Dozent im Rahmen der Erwachsenenbildung   an der Volkshochschule im Norden des Landkreises München e.V. das den Leuten zu vermitteln.

Das neue Programm der VHS im Norden des Landkreises Müchen Neugierig geworden ?

Dann schlagen Sie mal im aktuellen Programm die Seite 135 auf.

Sie finden mich im Kurs:

“Kochen mit Freunden”    Nr. F 3721

“Kochen mit Gemüse”       Nr. F 3724

Alle weiteren Informationen gibt es unter www.vhs-nord.de

..ach ja,  auf der gleichen Seite ist auch der Stammtisch etabliert.




 

 

 

Fundsachen zum Schmunzeln

…endlich auf dem Markt.

Der Reiniger für verschmutzte Nudeln

Grundkochkurs

food_173Viele Menschen wollen zwar gut kochen und dabei möglichst auf Fertigprodukte verzichten, aber was da manchesmal rauskommt läßt viele verzweifeln. Ich denke da an einen Spruch meines Ausbildungsmeisters und Küchenchefs der da sagte: weiterlesen

Kochstammtisch

Höfbräu OberwiesenfeldUnter Leitung von Hans Peter Matkowitz, Dozent an der Volkshochschule im Norden des Landkreises Münchens, wurde im Sommer 2007 dieser Kochstammtisch gegründet. weiterlesen

Nächster Termin: Mittwoch,

den 10. Juni 2015 – 19:00 Uhr


Lestermaul

Lästermaul
Fleischlose Wurst
Liebe Leser,
Es muss sicherlich nicht jeden Tag Fleisch und Wurst auf dem Tisch stehen.  Ein schöner, bunter Salat, dazu Brot oder Semmel kann in gleicher Weise Abwechslung in den Speiseplan bringen wie auch Fisch -und Gemüsegerichte.
Überzeugte Vegetarier haben es sicherlich nicht leicht der ständigen Versuchung in den Einkaufsmailen und Einzelhandelsgeschäften zu widerstehen. Nicht nur das überall Fleisch und Wurstauslagen mit großer Vielfalt lauern, nein, etliche davon haben inzwischen auch Imbißstände, die  die Versuchungen zu allen  Überfluss  noch direkt durch die Luft in die Nase transportieren.
Diese Leiden sind nun vorbei. Er kann sich mit ruhigem Gewissen Bierschinken oder z.B. Jagdwurst  aus dem Regal nehmen ohne seiner Überzeugung untreu zu werden. Aufschnitt oder Leberwurst sieht aus wie Wurst, riecht wie Wurst und schmeckt auch fast so.  Fleischlose Wurst also. Was da nun wirklich drin ist, bzw. woraus die “Feinschmecker-Attrappen” letztlich bestehen, bleibt  neben dem, was auf der Packung angegeben ist, wohlgehütetes Geheimnis der Hersteller.
Wie das weitergehen kann zeigte bereits vor vielen Jahren der französische Komiker Louis de Funès  in seinem Film “Brust oder Keule”. Essen und Lebensmittel vom Band aus der menschenleeren Fabrik, die niemals mit “Mutter Natur” in Berührung gekommen sind, geschweige daher stammen.
Viele Geschäfte benutzen zum ”Aufhübschen” der Theken Petersilie, Zitronen, Salat etc. aus Kunststoff. Wenn unsere Lebensmittel- Designer  und Food Stylisten so weiter machen, besteht bald kein Unterschied mehr zwischen Ware und Dekoration. So müssen dann die Verkäufer nicht mehr die erste Scheibe abschneiden und wegwerfen. Sie können das Angebot einfach durch die Spülmaschine schieben und alles ist wieder frisch. Da bekommt doch das Wort “Dauerwurst” eine ganz neue Bedeutung.
http://www.arminbaumgartner.com. In diesem Sinne wünsche ich viel Freunde beim Lesen der Lästermaul-Beiträge.

Der Restauranttipp

Wenn es daraum geht, die Küche kalt zu lassen und die Frage im Raum steht: ” Wo wollen wir denn hingehen?” lautet die Antwort nicht selten: “Ach gehen wir doch einfach zu “unserem Italiener”.
Die Laufbahn “meines Italieners” begann in dem kleinen, sizilianischen Dorf “Santa Maria la Stella”. Wie so viele, wollte auch die Familie Cammarata nach München auswandern um hier Arbeit zu finden. Vorher aber noch einen “kurzen”  Verwandschaftsbesuch in der Schweiz.
Zehn Jahre später trafen sie schließlich in der Bayrischen Landeshauptstadt ein. Guiseppe Cammarata fand zunächst als Hilfsspüler Arbeit in der Gastronomie. Schließlich avancierte er vom Oberspüler über Küchenhelfer, weiter zum Hilfskoch, wurde Koch und ist heute mit recht, stolzer Besitzer des ” Da Pippo”. Eine empfehlenswerte und schmackhafte Küche, mit Kreationen des Herrn über Töpfe und Pfannen, Küchenchef Signore Sergio Murgolo.

Der Hoteltipp

Ein jeder von uns war sicherlich schon einmal einmal in einem Restaurant oder einem Hotel um dort schöne Stunden oder einige Tage Urlaub zu verbringen. Ist man wieder zu Hause und der Alltag zurückgekehrt, verblassen die Erinnerungen daran oftmals im täglichen Einerlei.
Mich hat mein Weg vor genau vier Wochen in dieses Haus geführt. Und doch, das Hotel Traube wirkt nach. Es ist nicht nur die gute Küche, die man förmlich auf der Zunge spürt, wenn ich beispielsweise am Abend zusammen mit meiner Frau bei einem guten Glas Wein vor unserem Kaminofen sitze. Was in unserer Zeit leider selten geworden ist, kann der Gast dort erfahren. Eine ehrliche und aufrichtige Freundlichkeit des Personals, die nicht in einem Seminar antrainiert wurde. Es sind Details die einem Wohlbehagen vermitteln. Allein wer sein Zimmer betritt findet wahre Kunstwerke an gelegten und gefalteten Kopfkissen und Bettdecken vor und dies im täglichen Wechsel. Im Vergleich mit manch anderem, “modernem Hotel” war hier kein Designer am Werk. Eine über viele Jahrzente gewachsene Atmosphäre läßt den Gast einfach Wohlbehagen empfinden.
Wer sich vom Trubel unserer Zeit für einige Tage zurückziehen möchte, der findet in der “Traube” in Lienz den geeigneten Ort.
Euer Hans Peter Matkowitz

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